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hier finden Sie Informationen über die

 

·        Gebäudeenergieberatung,

·        Fördermittel

·        Erklärung der wichtigsten Begriffe 

·        und kleine Tips für Energiesparer

·        Weiterführende Links

 

 

 

ModernuS-Modernisiern und Sparen 

Simulieren Sie hier die  Modernisieren Sie Ihres Hauses

 

Durch die Klimaproblematik sowie die knapper und teurer werdenden Rohstoffe ist die energetische Sanierung Ihres Wohnhauses eine sehr sinnvolle Investition.

 

Bessere Wärmedämmung und die Optimierung der Haustechnik können erheblich Energie einsparen, was sich direkt auf Ihrer Gas- ,Öl-, oder Stromrechnung  bemerkbar macht,

zudem erreichen Sie eine  Verminderung der Schadstoffemissionen  und  verbessern den Wohnkomfort und den Wert Ihres Hauses.

 

Energieeinsparmaßnahmen sind eine gute und sichere Anlage in die Zukunft, denn der verantwortungsbewusste  Umgang mit unserer Erde ist unsere Pflicht, damit auch unsere Enkel noch gut auf dieser Erde leben können.

 

Ich möchte Sie dabei unterstützen, Möglichkeiten zur Energieeinsparung an Ihrem Gebäude zu finden, und auch Fördermöglichkeiten für diese Maßnahmen zu erhalten.

 

Der Energiepass ist für Sie nur eine Orientierungshilfe, denn das Nutzerverhalten kann den energetischen Verbrauch stark beeinflussen.

 

Alle empfohlenen Verbesserungsmaßnahmen sollten Sie in der Planung und Ausführung von Fachfirmen durchführen lassen, um eine bauphysikalisch und technisch einwandfreie Konstruktion zu erhalten.

 

Für alle Fragen rund um Ihr Gebäude oder zu Fördermöglichkeiten stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Sting ´

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                                                                                                                                                                      

 

                                                                                                                     

 

 

 

 

 

 

 

 

Erläuterung wichtiger Begriffe

A

Absorber
Die "Empfangsfläche" eines Sonnenkollektors - der Absorber - nimmt Sonnenenergie auf und wandelt sie in Wärme um. Ein qualitativ hochwertiger Absorber kann über 90 Prozent der Sonneneinstrahlung zur Brauchwassererwärmung nutzen.

Aktive Sonnenenergienutzung

Im Unterschied zur passiven Sonnenenergienutzung, bei der unter Verzicht auf technische Systeme (Pumpen, Motoren, etc.) allein durch architektonische Maßnahmen Solarenergie genutzt wird, wandeln Kollektoren die Energie der Sonne in Wärme (Solarthermie) und Solarzellen in Strom (Photovoltaik) um. Eine optimale Energieausbeute lässt sich durch die Kombination von passiver und aktiver Nutzung der Sonneneinstrahlung erzielen.

Atmosphäre
Die Atmosphäre bildet die Gashülle eines Planeten, im Falle der Erde die Lufthülle; sie besteht in der Troposphäre (bis 10 km Höhe) aus 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, 0,97 Prozent Edelgas sowie 0,03 Prozent Kohlendioxid.

Aufsparrendämmung
Wärmedämmung, die von außen auf die Dachsparren aufgebracht wird.

B

Bauökologie
Im Rahmen der Bauökologie werden bei der Planung und Errichtung von Gebäuden ökologische Aspekte besonders berücksichtigt, wie z. B. die Verwendung naturnaher Wärmedämmstoffe sowie sortenreiner Baustoffe zur besseren Wiederverwertbarkeit (Wärmedämmung).

Biogas
Biogas gehört zu den erneuerbaren Energieträgern. Es entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material (z. B. Pflanzen (-resten) sowie tierischen Exkrementen und Abfällen insbesondere aus der Landwirtschaft) unter Licht- und Luftabschluss in einem Faulbehälter und enthält im wesentlichen Methan (CH4). Neben dem brennbaren Gas, das zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann, entsteht hochwertiger Dünger.

Biomasse
Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz. Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken - also zur Strom-, Wärme- und Treibstofferzeugung - ist zwischen nachwachsenden Rohstoffen oder Energiepflanzen und organischem Abfall zu unterscheiden. Nachwachsende Rohstoffe sind:

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Blockheizkraftwerke sind Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten: Diesel- oder Gasmotoren treiben Generatoren an und erzeugen Strom; gleichzeitig wird die Abwärme der Motoren über Wärmetauscher nutzbar gemacht. Auch Brennstoffzellen können als BHKW eingesetzt werden, wobei sie im Vergleich einen höheren Stromanteil erreichen (hohe Stromkennziffer). Da in einem Prozess Strom und Wärme produziert werden, ist der Gesamt-Wirkungsgrad solcher Anlagen entsprechend hoch. Dort, wo über das ganze Jahr ein gleich bleibender Wärmebedarf besteht (wie beispielsweise in Schwimmbädern und Krankenhäusern), kann das BHKW eine lohnende Investition sein - dabei beträgt die Energieausnutzung dann je nach Temperaturniveau bis etwa 85 Prozent.

Blower-Door-Test
Eine Methode zur Messung der Luftdichtheit eines Gebäudes.

Brennstoffzelle
Die Brennstoffzelle ist ein Aggregat, in dem - mit hohem Wirkungsgrad und daher geringerem CO2 -Ausstoß sowie fast ohne Schadstoffe - aus chemischer Energie (in Form von Erdgas, Methanol, Benzin usw.) Strom und Wärme erzeugt wird. Die direkte Umwandlung in elektrische Energie und Wärme erfolgt dabei in einer kontrollierten Reaktion ("kalte Verbrennung") von Wasserstoff (teilweise auch von CO) und Sauerstoff; als Endprodukt entsteht im wesentlichen Wasserdampf, der nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Allerdings wird bei der notwendigen Umwandlung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe in Wasserstoff (Reformierung) CO2 erzeugt. Es gibt verschiedene Typen von Brennstoffzellen, die sich insbesondere in den Materialien und den Temperaturen unterscheiden und für unterschiedliche Einsatzzwecke geeignet sind.  Erste Heizungsanlagen mit Brennstoffzellen befinden sich in der Testphase.

Brennwertheizung
Die Brennwertheizung ist eine richtungweisende Entwicklung in der Heizungstechnik. Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Wand hängenden Anlage - der so genannten Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Wohnungen sowie die Warmwasserbereitung. Um die im Abgas vorhandene Kondensationswärme nutzen zu können, ist eine niedrige Rücklauftemperatur aus dem Heizungssystem erforderlich. Je niedriger die Rücklauftemperatur ist, desto mehr Wasserdampf kann aus den Verbrennungsgasen freigesetzt werden. Deshalb erreichen Brennwertkessel ihren höchsten Wirkungsgrad in Verbindung mit Niedertemperatur-Heizflächen - wie beispielsweise der Fußbodenheizung - sowie in der Übergangszeit.

Bundesimmissionsschutzverordnung
Erste Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes, sie gilt für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von Feuerungsanlagen und legt Grenzwerte für Stickstoffoxide und Abgasverluste fest.

D

Dampfsperre
Die Dampfsperre verhindert, dass sich hinter einer Innendämmung Tauwasser sammelt; bei einer Dachdämmung erhöht sie gleichzeitig die Winddichtigkeit. Die Dampfsperre wird zwischen Dämmstoff und Innenputz bzw. -verkleidung angebracht. Die Feuchtigkeit der Raumluft kann so nicht mehr das Dämm-Material erreichen. Die Dampfsperre besteht üblicherweise aus Aluminium oder Polyethylen (PE); bei so genannten Innendämmungs-Verbundplatten ist sie meist integriert. Zu unterscheiden ist die Dampfsperre von der Dampfbremse, die eine begrenzte Durchlässigkeit für Wasserdampf hat.

Dämmputz
Putz, der gleichzeitig die Funktion einer Wärmedämmung übernimmt.

E

Emission
Zu den Emissionen zählen sowohl die von einer Anlage, einem Gebäude, einer Fabrik oder einem Verkehrsmittel in die Umwelt abgegebenen gasförmigen, flüssigen und festen Schadstoffe als auch die Abgabe von Wärme, Strahlung, Geräuschen u. ä. Die Einwirkung von Emissionen wird als Immission bezeichnet.

Emissionsgrenzwerte
Emissionsgrenzwerte sind Höchstwerte für die rechtlich zulässige Schadstoffabgabe an die Umwelt.

Energie
Energie ist die Fähigkeit oder Möglichkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten. Gemessen wird Energie in der Einheit Joule (J) als Produkt von Zeit und Leistung. Ein Joule entspricht einer Wattsekunde (Ws).

Physikalisch unterscheidet man unterschiedliche Arten und Formen (Energieformen):

Streng genommen ist nur ein Teil der Energie nutzbar, der z.B. über der Umgebungstemperatur liegt. Dieser wird als Energie bezeichnet und ist für den Energiemarkt die eigentliche Bezugsgröße. Der Energiewert einer Wärmeeinheit ist umso höher, je höher das Temperaturniveau ist.

Nach der Reihenfolge ihres Einsatzes lässt sich Energie einteilen in:

Die Energie am Ort des Verbrauchs ist die

Energieberatung
Diese werden von gut ausgebildeten Fachleuten durchgeführt, die den energetischen Ist-Zustand Ihres Hauses, vom Keller bis zum Dach, aufnehmen und die Energieeinsparung bei verschiedenen Maßnahmenvarianten errechnen. Weiterhin werden die voraussichtlichen Kosten sowie die CO2-Einsparung kalkuliert. Energieberatungen werden von qualifizierten Energieberatern des Handwerks (z.B. Gebäudeenergieberater) sowie von Architekten und Ingenieuren angeboten und können staatlich gefördert werden.

Energieeinsparverordnung
Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Februar 2002 in Kraft trat,

Energieetikett
Das europaweit gesetzlich vorgeschriebene Energieetikett ist beim Neukauf von Haushaltsgeräten - wie z. B. Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Geschirrspülmaschinen, aber auch bei Haushaltslampen - eine wichtige Entscheidungshilfe. Das Etikett, das an jedem Gerät im Verkaufsraum kleben muss, gibt Auskunft über Sparsamkeit und Leistungsfähigkeit. Die Farbskala reicht von grün (A=ausgesprochen günstiger Energieverbrauch) bis rot (G= Großer Stromräuber) und zeigt auf einen Blick, wie der Energieverbrauch bei dem jeweiligen Fabrikat einzuschätzen ist.

Energieformen
Im Rahmen der Energieversorgung und -anwendung wird zwischen verschiedenen Energieformen unterschieden: Primärenergie, Sekundärenergie, Endenergie, Nutzenergie sowie Energiedienstleistung. Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie nicht vernichtet, sondern nur von einer Energieform in andere Energieformen gebracht werden.

Energiereserven
Die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen (Fossile Energieträger), die nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar sind, bezeichnet man als Energiereserven.

Energieressourcen
Neben den Energiereserven gibt es nachgewiesene und vermutete Vorräte von Energieträgern (so genannte Energieressourcen), die jedoch derzeit aus technischen und/oder wirtschaftlichen Gründen noch nicht gewinnbar sind.

Energiesparen
Unter Energiesparen versteht man Maßnahmen, die den Energieverbrauch vermindern. Dabei gibt es für den energiebewussten Verbraucher eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Einsparung, ohne auf Komfort verzichten zu müssen: Beispielsweise durch Absenken der Raumtemperatur über Nacht oder indem man unnötigen Verbrauch (Stand-by) vermeidet. Energiesparen kann man des Weiteren auch durch eine Verbesserung der Nutzungsgrade von Geräten und Anlagen sowie durch Energierückgewinnung und Reduzieren des Nutzenergiebedarfs (Beispiel: Gebäudedämmung) oder durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme.

Energiesparlampe
Energiesparlampen - auch Kompakt-Leuchstofflampen genannt - verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen bei gleicher Lichtausbeute. Eine Energiesparlampe mit 15 Watt entspricht in der Leuchtkraft einer herkömmlichen Glühlampe von 75 Watt. Energiesparlampen haben darüber hinaus eine zirka achtmal längere Lebensdauer. Sie sind in der Regel mit einem eingebauten Vorschaltgerät und einem Schraubsockel, der dem Sockel "normaler" Glühbirnen entspricht, ausgestattet. Besonders wirtschaftlich einsetzbar sind Energiesparlampen dort, wo Lampen lange in Betrieb sind.

Energieverbrauch
In Deutschland werden mehr als 30 % der Endenergie für Raumwärme verwendet. Es ist jedoch mit dem heutigen Stand der Technik möglich, den Heizenergie- und Stromverbrauch bis zu 80% zu senken.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien - auch regenerative oder alternative Energien genannt - sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen und somit nach menschlichem Ermessen unerschöpflich sind. Hierzu zählen: Sonnenenergie (mit den indirekten Formen Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Umgebungswärme etc.) sowie Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

F

Fensterabdichtung
Viel Energie geht verloren, wenn Fenster oder Türen undicht sind. Dichtungsbänder und -profile, mit denen sich Fenster und Türen nachträglich relativ einfach abdichten lassen, können hier zur Energieeinsparung beitragen.

Fossile Energieträger

Fossile Energien decken zu 85 % den weltweiten Energiebedarf. Zu den fossilen Energieträgern zählen Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle; sie entstanden vor Jahrmillionen bei der Zersetzung abgestorbener Pflanzen und Tiere unter Sauerstoffabschluss, hohen Temperaturen sowie unter dem Druck darüber liegender Gesteinsschichten. Grenzen für die Nutzung fossiler Energieträger ergeben sich - je nach Technologieeinsatz und Entwicklung des technischen Fortschritts - aus den unterschiedlichen Ressourcenverfügbarkeiten sowie aus deren Umwelt- und Klimaverträglichkeit. Bei der Verbrennung bzw. Umwandlung der fossilen Brennstoffe wird Kohlendioxid (CO2 ) freigesetzt, das wesentlich zur Klimabelastung beiträgt.

G

Gebäude-Energiepass
Dokument, in dem der energetische Zustand eines Gebäudes dargestellt und bewertet wird (häufig in Verbindung mit einem Label). Zusätzlich sind in der Regel Empfehlungen zur Modernisierung enthalten.

Geothermie (Erdwärme)

Bei der Geothermie wird die im Erdinneren entstehende und gespeicherte Wärmeenergie als Energiequelle genutzt; im Mittel steigt die Temperatur um 3 °C pro 100 m Tiefe. Während die oberflächennahe Wärme durch Wärmepumpen genutzt wird, lohnen sich Anlagen zur direkten Nutzung der tieferen Erdwärme vor allem in Gegenden mit besonders günstigen geologischen Voraussetzungen wie z. B. heißen Tiefenwässern. Grundsätzlich kann das heiße Wasser zu Heizzwecken - eingesetzt werden.

I

Immission
Als Immissionen bezeichnet man die Einwirkung von Emissionen (Luftverschmutzungen, Geräuschen usw.) auf Boden, Wasser, Menschen, Tiere, Pflanzen oder Sachgüter. Messgröße ist z. B. die jeweilige Konzentration eines Schadstoffes pro Quadratmeter Fläche oder pro Kubikmeter Luft.

J

Joule (J)

Seit dem 1. Januar 1978 ist Joule (J; 1J=1 Wattsekunde) die internationale Maßeinheit für Energie - benannt nach dem englischen Physiker James Prescott Joule (1818-1889). Die Maßeinheit Joule hat die früher geläufige Einheit Kilokalorie (kcal) ersetzt.Umrechnung: 1 kJ=0,239 kcal.

K

Kohlendioxid (CO2)

Kohlendioxid ist heute in den Mittelpunkt der Energie bedingten Emissionen gerückt; es entsteht bei jeder Verbrennung und ggf. Umwandlung fossiler Stoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl. Seine Freisetzung kann nur durch aufwändige Abtrennverfahren und Speicherung vermieden werden. Kohlendioxid gehört zu den Spurengasen in der Atmosphäre, die die Eigenschaft haben, für langwellige Wärmestrahlen "undurchlässig" zu sein; daher gilt es in der Klimaforschung als Hauptverursacher des Treibhauseffekts.

Endenergieträger

CO2-Emissionsfaktor in g/kWh

Erdgas

200

Heizöl

266

Strommix Baden-Württemberg

258

Holzpellets

71

Solarenergie

0

siehe auch: Atmosphäre , Treibhauseffekt

Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid ist ein reiz-, farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht - vorwiegend bei schlecht arbeitenden Feuerungen mit festen Brennstoffen, aber auch bei Öl- und Gaskesseln. Eingeatmetes CO vermindert das Sauerstoff-Aufnahmevermögen des Blutes und ist daher für den Menschen außerordentlich gefährlich, ab einer bestimmten Konzentration sogar tödlich.

Kohlenstoff (C)

Kohlenstoff ist ein nicht-metallisches chemisches Element, das rein als Diamant, Graphit, Ruß, Kohle oder in Form von Verbindungen wie Erdöl oder Erdgas, aber auch als einer der wichtigsten Bausteine von lebenden Organismen jeder Art auftritt. Kohlenstoff kann sich mit fast allen Elementen verbinden - insbesondere mit Wasserstoff (Kohlenwasserstoffe) und Sauerstoff (Kohlenmonoxid, Kohlendioxid).

Kohlenwasserstoff (CxHy)

Kohlenwasserstoffe sind organische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen und bei Verbrennungsprozessen Energie freisetzen. Beispiele sind Gase wie Methan, Flüssigkeiten wie Erdöl und Benzin sowie Feststoffe wie Paraffin.

Kollektor
Bauelement in Solaranlagen, das die solare Strahlungsenergie in nutzbare Wärme für die Trinkwassererwärmung und Raumheizung umwandelt.

Konstanttemperaturkessel
auch Standardheizkessel: Heizkessel älterer Bauart, der mit konstanten Kesselwasser-temperaturen von 80 bis 90 °C betrieben wird. Er hat hohe Abstrahlverluste und geringe Nutzungsgrade.

Kraft-Wärme-Kopplung
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden Strom und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt. Mit der KWK wird beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht als bei der ausschließlichen Stromerzeugung.

k-Wert
veralteter Begriff für den Wärmedurchgangskoeffizient  jetzt u-Wert

L

Luftwechsel
Maß für den Austausch von (verbrauchter) Raumluft gegen (frische) Außenluft; wird angegeben in Anteil des ausgetauschten Raumvolumens pro Stunde.

N

Niedertemperatur-Kessel
Heizkessel moderner Bauart, der mit abgesenkter oder gleitender Kesselwassertemperaturen betrieben wird. Dies ermöglicht geringe Abgas- und Bereitschaftsverluste sowie höhere Nutzungsgrade.

Niedrigenergiehaus
Wichtigstes Merkmal eines Niedrigenergiehauses ist die gute Wärmedämmung von Außenwänden, Fenstern, Dächern, Kellerwänden und Kellerdecken. Beim Bau achtet man zudem auf die Optimierung des Verhältnisses Außenfläche/Nutzvolumen, optimierte Heizungsanlagen, energiesparende Warmwasserbereitung und die Vermeidung unnötigen Stromverbrauchs.

Nutzenergie
Nutzenergie ist die Energie, die nach der letzten Umsetzung in den Geräten des Verbrauchers zur Verfügung steht: zum Beispiel Raumwärme, die Vorwärtsbewegung des Autos oder die Arbeitsleistung eines Staubsaugers. Durchschnittlich wird aufgrund der hohen Umwandlungs- und Verteilungsverluste nur rund ein Drittel der tatsächlich eingesetzten Primärenergie genutzt.

Nutzungsgrad
Im Gegensatz zum Wirkungsgrad wird beim Nutzungsgrad das Verhältnis von gewonnener zu aufgewendeter Energie über einen bestimmten Zeitraum (z. B. ein Jahr) betrachtet.

P

Passive Sonnenenergienutzung

Passiv nennt man die Nutzung der Sonnenenergie, wenn keine technischen Umwandlungsprozesse erforderlich sind. Ein Haus nutzt durch Fenster bzw. Wintergarten die Sonnenenergie passiv. Als aktive Nutzung bezeichnet man jene Systeme, die Sonnenlicht mittels Sonnenkollektoren in Wärme (Solarthermie-Anlagen) oder durch Solarzellen in Strom (Photovoltaik-Anlagen) umwandeln.

Passivhaus
In einem so genannten Passivhaus ist der Wärmebedarf so weit verringert, dass die Energiebeiträge aus der eingestrahlten Sonnenenergie, der Eigenwärme der Personen im Haus sowie der Wärmeabgabe von Geräten - in Verbindung mit einer hoch effizienten Wärmerückgewinnung durch ein Lüftungssystem - ausreichen, um das Gebäude warm zu halten. Voraussetzung hierfür sind u. a. eine qualitativ hochwertige Gebäudehülle sowie Gebäudetechnik. Der verbleibende geringfügige Heizwärmebedarf kann beispielsweise durch gespeicherte Sonnenwärme gedeckt werden. Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses.

Perimeterdämmung
(lat.: Perimeter = Umfang) Dämmmaterial, das für die Wände im Erdreich eingesetzt wird.

Photovoltaik (PV)

Photovoltaik ist die unmittelbare Umwandlung von Sonnenstrahlung in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Durch absorbiertes Licht werden in diesen Solarzellen, die zumeist aus dem Halbleitermaterial Silizium bestehen, freie Ladungen erzeugt; diese bewirken an der Zelle eine elektrische Spannung, so dass Gleichstrom durch ein angeschlossenes Gerät fließt.

Primärenergie
Primärenergie ist das Potenzial erneuerbarer Energie und der Gehalt fossiler Energieträger als Rohstoff der Natur (Sonnenlicht, Erdöl, Erdgas, Kohle, Uran). Primärenergie wird umgewandelt zu Sekundärenergie und bereitgestellt als Endenergie, um schließlich als Nutzenergie zur Erwärmung und zur Kühlung von Räumen, zur Beleuchtung und zur Verrichtung von Arbeit beizutragen.

R

Raumtemperatur / Raumklima

Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart bis zu zirka sechs Prozent Heizenergie. Wer also die Raumtemperatur z. B. von 23 Grad C auf 20 Grad C absenkt, kann den Energieverbrauch um bis zu 18 Prozent Energie reduzieren.

S

Sekundärenergie
Sekundärenergie ist die Energie, die als Ergebnis eines Umwandlungsprozesses und unter Energieverlust aus der Primärenergie gewonnen wird. Sekundärenergie gibt es entweder in Form leitungsgebundener Energie wie Strom, Fernwärme und Stadtgas oder in Form von Veredelungsprodukten wie Benzin, Heizöl, Koks, Briketts oder auch Wasserstoff.

Solaranlage
Solaranlagen sind Einrichtungen, die die Sonnenstrahlung nutzen; sie setzen sich aus Solarmodulen, die ihrerseits wiederum aus mehreren Solarzellen bestehen, zusammen. Man unterscheidet folgende Systeme: Sonnenkollektor, Absorber (Wärme), Solarzellen (Strom) und solarthermische Kraftwerke (Strom/Wärme).

Solarthermie
Bei der Solarthermie wird die Sonnenenergie zur Brauchwassererwärmung und/oder Heizungsunterstützung beziehungsweise zur Strom- oder Prozesswärmeerzeugung genutzt (Sonnenkollektor, solarthermische Kraftwerke).

Solarzellen
Solarzellen wandeln Licht direkt in elektrischen Strom um; dies nennt man photovoltaischen Effekt (Photovoltaik). Solarzellen bestehen zumeist aus Silizium, das aus Quarzsand gewonnen wird.

Sonnenkollektor
Sonnenkollektoren wandeln die Sonnenenergie (Strahlungsenergie) in Wärmeenergie um (z. B. für Wasser zum Duschen oder für die Raumheizung). Die Wärmeverluste des Sonnenenergie-Sammlers werden vermindert durch einfache oder mehrfache Glasabdeckung und durch Wärmedämmung der Rückseite. Bei einfachen Systemen kann auf das Prinzip der "Wärmefalle" verzichtet werden; man spricht dann von Solarabsorbern.

Stand-by
Bei längeren Pausen sollten elektrische/elektronische Geräte (z. B. Fernsehgeräte, Videorekorder, PC, Drucker) immer ganz ausgeschaltet werden. Denn: Die Bereitschaftsschaltung (Stand-by) erhöht nicht nur die Gefahr eines Gerätebrandes, sondern verbraucht auch unnötig Energie. So belaufen sich die Kosten derartiger unnötiger Leerlaufverluste in einem durchschnittlichen Haushalt pro Jahr auf 60 Euro. Bei vielen Geräten genügt zum Ausschalten nicht das Betätigen des Aus-Schalters, um sie völlig vom Netz zu trennen. Dann hilft nur das Ziehen des Steckers oder der Anschluss des Gerätes über eine schaltbare Steckdose.

Stickoxid (NOX)

Stickoxide entstehen bei der Verbrennung in Heizkesseln und Motoren aus dem in der Verbrennungsluft vorhandenen Stickstoff bei hohen Temperaturen durch Oxidation. Zu den Stickoxiden gehören sowohl das Stickstoffmonoxid (NO) als auch das Stickstoffdioxid (NO2). Stickoxide zählen zu den Ursachen für den "sauren Regen". Erhöhte NO2-Konzentrationen können zu Atemwegserkrankungen führen.

Stromeinspeisungsvergütung
Die Stromeinspeisungsvergütung garantiert den privaten Betreibern von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien eine gesetzlich geregelte Vergütung für die Einspeisung des von ihnen erzeugten Stroms in öffentliche Stromnetze.

T

Thermografie
Bildhafte Darstellung von Oberflächentemperaturen mittels Infrarotkameras, die unter anderem zur Analyse von Wärmebrücken eingesetzt werden.

Transmissionswärmebedarf
Aufgrund des Wärmedurchgangs durch Bauteile sowie aufgrund von Wärmebrücken fließt während der Heizperiode Energie vom warmen Gebäudeinneren an die kalte Umgebung ab. Die Heizwärme, die nötig ist, um den Transmissionswärmeverlust auszugleichen, heißt Transmissionswärmebedarf. Der Transmissionswärmebedarf lässt sich durch kompakte Gestaltung der Baukörper (Fläche/Volumen-Verhältnis), Wärmedämmung und Maßnahmen zur Vermeidung von Wärmebrücken verringern.

Transparente Wärmedämmung

Luftdurchlässiges Wärmedämmmaterial, das Energiegewinne durch Eintritt von (Sonnen-) Licht zulässt, die Wärmeverluste jedoch reduziert.

Treibhauseffekt
Klimawirksame Spurengase in der Atmosphäre lassen die kurzwellige Sonnenstrahlung nahezu ungehindert zur Erde passieren, halten aber einen Großteil der langwelligen Wärme-Rückstrahlung auf der Erdoberfläche zurück. Im natürlichen Gleichgewicht zwischen Ein- und Abstrahlung bewirkt der natürliche Treibhauseffekt eine Durchschnittstemperatur auf der Erde von plus 15 Grad Celsius; diese läge ohne Treibhauseffekt bei zirka minus 18 Grad Celsius. Die zunehmende Emission von klimawirksamen Spurengasen bei der Nutzung fossiler Energien führt zu einer vom Menschen verursachten Temperaturerhöhung.

U

Untersparrendämmung
Wärmedämmung im Dachraum, die unter den Sparren angebracht wird.

U- Wert

(alte Bezeichnung k-Wert), Wärmedurchgangskoeffizient, Maß für den Wärmestrom, der bei einem Temperaturunterschied von 1 K (=1°C) durch ein Bauteil mit einer Fläche von 1 m² fließt. Je kleiner der U- Wert, desto besser die die Dämmeigenschaften des Bauteils.

V

Verbrauchsspitzen
Der Stromverbrauch ist nicht gleichmäßig über den Tag verteilt: Verbrauchsspitzen treten beispielsweise in Haushalten vormittags zwischen sechs und zehn sowie gegen zwölf Uhr mittags auf; besonders viel Strom wird auch abends zwischen 19 und 20 Uhr verbraucht. Also immer dann, wenn besonders viele Geräte wie Herd, Fernseher oder auch Computer in Betrieb sind und in vielen Räumen das Licht eingeschaltet ist. Ab 22 Uhr gehen die Verbrauchskurven zurück.

Vorhangfassade
Wärmedämmsystem, bei dem zwischen Dämmmaterial und Witterungsschutz eine belüftete Luftschicht angeordnet ist.

W

Wärmebrücke
Schwachstellen in der Baukonstruktion mit deutlich größerem Wärmeverlust im Vergleich zu angrenzenden Bereichen.

Wärmedämmung
Wärmedämmung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die Wärmeverluste von Gebäuden an die Umgebung verringern. Neben der Isolierung von Fenster- und Türfugen kann die Wärmedämmung verbessert werden durch isolierverglaste Fenster sowie durch Dämmung von Außenwänden, Decken und Böden, Keller und Dach.

Wärmedämmverbundsystem
Wärmedämmsystem, bei dem Dämmmaterial, Putzträger und Außenputz eine Einheit bilden.

Wärmeleitfähigkeit
Fähigkeit eines Baustoffes zur Wärmeleitung

Wärmemengenzähler
Gerät zur Messung der Wärmeenergie von Flüssigkeiten. Wird z.B. in Heizungs-, Solaranlagen und Warmwassersystemen eingesetzt.

Wärmepumpen
Wärmepumpen sind Maschinen, die der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich Wärme entziehen, diese (mit Ausnahme von Absorptionswärmepumpen) über elektrisch oder verbrennungsmotorisch angetriebene Kompressoren von einem niedrigen Temperaturniveau auf ein höheres bringen und damit für Heizzwecke und Warmwasserbereitung nutzbar machen.

Wärmerückgewinnung
Nutzbarmachung von Abwärme, z.B. aus Abluft oder Abwasser

Wasserstoff
Wasserstoff ist ein brennbares Gas mit hohem Energiegehalt, das heute für die chemische Industrie aus fossilen Primärenergien (Erdgas) unter CO2-Freisetzung hergestellt wird. Im Energiebereich kommt er als Sekundär-Energieträger in Betracht, insbesondere bei CO2-freier Herstellung mittels Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Biomasse. Die Nutzung kann beispielsweise in Brennstoffzellen zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie in Fahrzeugen zum Antrieb erfolgen. Offen sind insbesondere die wirtschaftliche und verlustarme Herstellung in relevanten Mengen, die großflächige Versorgung sowie die Speicherung der notwendigen Mengen in Fahrzeugen.

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei der Energieumwandlung. Er ist ein Maß für die Energieeffizienz und für den notwendigen Ressourceneinsatz. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem elektrischen Wirkungsgrad, der nur die Stromerzeugung berücksichtigt, dem thermischen Wirkungsgrad bei der Wärmeumwandlung und dem Gesamt-Wirkungsgrad.

Z

Zirkulationsleitung
Rohrleitung, in der das Warmwasser umgewälzt wird, damit es an der Zapfstelle sofort warm zur Verfügung steht. Wird bei langen Leitungswegen eingesetzt.

 

Weiterführende Links

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Förderprogramme

Umweltbundesamt

Deutsche Energie Agentur

BINE Bürger Informationszentrum neue Energietechniken

Energieagentur Nordrhein-Westfalen

NRW Bank

Energie-Forum-Innovation

Deutsche Gesellschaft für Holzforschung

Deutsche Gesellschaft für Solarenergie

Solarserver

Umweltzentrum des Handwerks

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